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Kathami

28, Männlich

Beiträge: 20

Re: Gründung einer Kampfkunst-Akademie

von Kathami am 25.07.2009 19:52

Ach bin ich hier gar nicht bei der Al Qaida? Sorry, Leute, aber dann will ich nichts mehr mit euch zu tun haben...

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Tom80

37, Männlich

Beiträge: 16

Re: Gründung einer Kampfkunst-Akademie

von Tom80 am 25.07.2009 16:56

Ich finde, dass der Spirituelle Teil auf jeden Fall dazu gehört. Bei einer richtigen Kampfkunst geht es ja im Prinzip nicht nur grundsätzlich darum, andere im Kampf besiegen zu können, sondern auch darum, sich selbst zu bezwingen, bzw. eine Einheit von Körper und Geist zu erlangen. Selbstverteidigungssysteme sind da etwas ganz Anderes.

Wie schon am Anfang des Threads erwähnt wurde, geht es bei der Akademie darum, einen Ort zu schaffen, an dem man "....optimale Bedingungen für das körperliche, geistige, sprituelle Training vorfindet."
Die Autarkie sollte sich auch nur langsam und Schrittweise entwickeln. Wir sind schon so sehr in diesem gesellschaftlichen System verwurzelt, dass ein überstürzter Ausstieg ohnenhin von vornherein zum Scheitern verurteilt wäre.

Also wäre es am besten, diese Akademie erst einmal als eine Art privates Zentrum zum körperlichen und geistigen Training aufzubauen, und sie dann Schrittweise unabhängig zu machen (Garten, eigene Wasser- und Stromgewinnung).

Wie chalk2 bereits erwähnt hat, sollte alles in einem legalen Rahmen ablaufen. Ansonsten liesse sich eine illegale Kampfkunstakademie leicht als ein "Terroristencamp" deklarieren, und das könnte zu schwerwiegenden Konsequenzen für alle Beteiligten führen, wie ihr euch sicherlich denken könnt.

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Kathami

28, Männlich

Beiträge: 20

Re: Gründung einer Kampfkunst-Akademie

von Kathami am 24.07.2009 21:21

Das frage ich mich dann aber auch mal. Also mir hat meine Erfahrung mit der Kampfkunst vor allem psychisch geholfen.
Für mich ist der spirituelle Teil also auf jeden Fall lohnenswert. Falls Chalk das meint mit Eso-Gesülze.

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Tom80

37, Männlich

Beiträge: 16

Re: Gründung einer Kampfkunst-Akademie

von Tom80 am 24.07.2009 12:49

Er meint damit bestimmt die mit den Kampkünsten verbundene Spiritualität, die Schulung des Geistes, Meditation, oder Ying-Yang, Qi, Tao, Lebensernergie, usw.
Aber, was ist daran schlecht?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.07.2009 12:51.

Kathami

28, Männlich

Beiträge: 20

Re: Gründung einer Kampfkunst-Akademie

von Kathami am 24.07.2009 11:19

Inwiefern Eso Gesülze?

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Chalk2

39, Männlich

Beiträge: 28

Re: Gründung einer Kampfkunst-Akademie

von Chalk2 am 24.07.2009 10:57

Wisst ihr an den Asiatischen Kampfsportarten geht mir am meisten auf den Sack das man sich da immer auch das Eso-Gesülze mit reinziehen muss.

Link Geht auch ohne.

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Kathami

28, Männlich

Beiträge: 20

Re: Gründung einer Kampfkunst-Akademie

von Kathami am 23.07.2009 21:46

Also ich werfe hier mal einen sehr interessanten Link rein für Zwischendurch.
So in etwa stelle ich mir Kampfkunst vor, gänzlich ohne Rumgehüpfe und dennoch das Nützlichste und Anspruchsvollste was ich bislang machen durfte. Und vor allem hilfreich in jeder Situation. Eine Tradition die sich seit Jahrhunderten hält und immer noch einsetzbar ist.

http://www.youtube.com/watch?v=QHMWYDLmxGU&feature=channel_page

Der Typ hat über 100 Videos zu sowas auf youtube. Geht auf sein Profil und schaut euch dort um.
Ist einfach der helle Wahnsinn. ;)


Und das Beste ist: Den Großteil seiner Ausrüstung hat er selbst gebaut! Sogar die Rüstung!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.07.2009 21:47.

jimjune

38, Männlich

Beiträge: 25

Netzwerk "Alternativ Leben" gründen

von jimjune am 23.07.2009 11:35

also die erfahrung zeigt, daß alternative projekte immer auf großen widerstand stoßen, je alternativer, desto größer der widerstand, weil sie lokal vor ort einfach keine lobby in der bevölkerung haben.

zu diesem zwecke dachte ich wäre es vielleicht eine feine sache, ein netzwerk "alternativ leben" zu gründen, wo sich die projekte vernetzen können, um dann lokal, regional und auch über-regional mit geeinter stimme sprechen und wirken zu können.

ich dachte daran, einfach eine webseite mit gleichlautendem titel einzurichten und dann irgendwie in nuera einzubauen oder mit nuera verlinken.
oder aber es wird direkt aus nuera heraus eine neue "OP" o.ä. gestartet.

was meint ihr?

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jimjune

38, Männlich

Beiträge: 25

Re: Gründung einer Kampfkunst-Akademie

von jimjune am 22.07.2009 23:13

tom80 schrieb:
"...Wir müssen doch keine Akademie im wörtlichen Sinne aufbauen, sondern eher so etwas wie einen Treffpunkt für Gleichgesinnte... ohne Mitgliedschaft..."

so dachte ich mir das zumindest.

aber ich finds gut, daß chalk hier immer wieder nachhakt, so können wir die sache gut auf herz und nieren prüfen und das hilft uns, drüber klarheit zu bekommen, was wir wirklich wollen.

ich hatte letztes jahr für mich während einer kur eine art trainingsplan entworfen, den ich mir so in etwa auch für die akademie vorstellen könnte. vielleicht sind ja anregungen für den einen oder anderen dabei. ich kopier den text einfach mal ungekürzt hier rein:



--- Umfassende Lebenspflege ---

Ausgehend von den alten taoistischen Traditionen Chinas lässt sich der Mensch in 3 wesentliche Bereiche gliedern: Körper, Geist, Energie .

Der Mensch in seiner Gesamtheit ist insofern vergleichbar mit einem Bodybuilder, der für ein angenehmes ästhetisches Äußeres alle 3 Muskelgruppen gezielt und ausgewogen dosiert trainieren sollte.

Ein anderes nützliches Bild ist die Vorstellung, der Mensch stehe auf einem Tisch mit 3 Beinen. Will er nun in neue Höhen der Gesundheit, der Erkenntnis und des Glücks hinan wachsen, sollte er alle 3 Beine bzw. Bereiche gleichermaßen trainieren, sonst gerät der Tisch bald in eine Schieflage und im schlimmsten Fall stürzt der Mensch herunter.

Besonders deutlich wird dieser Zusammenhang z.b. beim chinesichen Qi-Gong. Dieses kann extrem starke körperliche und geistige Reaktionen auslösen, bei denen z.b. tief im Unterbewußtsein verdrängte Probleme plötzlich und mit großer Gewalt ins Bewusstsein emporschießen oder aber plötzlich ungeahnte, beunruhigende Fähigkeiten entstehen bzw. neue Bewusstseins-Stufen erreicht werden ( Bereich der Energie ). Ist der Ausübende hierauf nicht ausreichend vorbereitet durch z.b. eine begleitende Psycho-Therapie oder selbständiges Erarbeiten und Erlesen von psycho-relevantem Wissen ( Bereich Geist ), kann es zu schwerwiegenden Schädigungen kommen. Beim Qi-Gong und ähnlichen Methoden gilt also in besonderem Maße: Körper und Geist müssen mit den energetischen Fähigkeiten mitwachsen.

Zur Erlangung einer grundlegenden, umfassenden Gesundheit und eines frischen, klaren Geisteszustandes mit hohem Erkenntnispotential und Glücksfähigkeit ist also davon auszugehen, dass erst die ausgewogene Pflege aller 3 Bereiche gemeinsam zum Ziel führt.
Ob einer der 3 Bereiche besonders betont werden sollte, kann nur individuell entschieden werden.

Im Folgenden einige Beispiele, welche Tätigkeiten welchem der 3 Bereiche zugeordnet werden können. Selbstverständlich gibt es zwischen den einzelnen Kategorien immer auch Überschneidungen und keine menschliche Definition oder Kategorisierung ist endgültig und unfehlbar.

Wichtig:

1.Es handelt sich nur um Anregungen, jeder ist sein eigener „Guru“!
2.Exzesse, egal bei welcher Tätigkeit, sind zu vermeiden. Fußballspielen bis zur völligen Erschöpfung aber auch Qi-Gong im Übermaß halte ich für schädlich. Überall sollte ein gesundes Mittelmaß eingehalten werden und jeder muß für sich selbst herausfinden, wo bei ihm persönlich diese Mitte liegt und wo seine Grenzen sind.
3.Aber denken Sie daran: Jeder ist sein eigener Guru. D.h., manchmal kann es z.b. heilsam und sinnvoll sein, Fußball bis zur Erschöpfung zu spielen!
4.Tun Sie, was Ihnen gut tut! Das ist vielleicht die höchste und wichtigste Regel der Lebenspflege.

Körper

Alle Arten westlichen Sports wie Ball-Spiele, Schwimmen, Leichtathletik, Gymnastik usw.
Aber auch Kraftraining, Kampfkunst, Klettern, Parcour, Arbeit in Garten und Haus u.ä.
Besonders der Kampfkunst räume ich hier eine besondere Stellung ein, weil sie in besonderer Weise und bereits in sich geeignet ist, oben genannte Ziele zu erreichen. Jedoch sollte unterschieden werden zwischen den traditionellen Richtungen wie Ninjutsu oder Aikido und moderneren Varianten wie Kick-Boxen, die eher als Kampfsport zu sehen sind. Denn Letztere beschränken sich doch sehr auf eine rein körperliche Ebene, während die traditionellen Künste immer bestrebt sind, alle 3 Bereiche anzusprechen. Aber das ist ein extra Thema und würde den Rahmen dieses Artikels hier sprengen.
Ebenfalls wichtig: Parcour – siehe anderes Dokument.


Geist

Alle Formen der Meditation.
Denksport wie Knobeln, Sudoku, Schach usw.
Lesen von aller Art von Literatur ( Philosophie über Geschichte bis Wissenschaft, Romane, Gedichte …)
Je nach individueller Veranlagung selbst künstlerisch aktiv werden. Eventuell ein kleines Keyboard kaufen, Gedichte schreiben, Malen usw.
Jedoch nie auf Zwang! Wenn Sie sich zu einer dieser Tätigkeiten zwingen, erreichen sie nur das Gegenteil ihres eigentlichen Zieles.
Jeder hat Phasen, in denen er das Gefühl hat, jetzt würde ich gern etwas zeichnen, oder jetzt würde ich gern meine Gefühle in einem Gedicht zum Ausdruck bringen. Dann tun Sie das doch einfach. Und wenn Sie die nächsten 6 Monate dieses Gefühl nicht haben, dann tun Sie es eben nicht. Das ist so einfach, und doch sehr entscheidend.
Natürlich wird man dabei nie ein Level erreichen, dass mit z.b. einem Berufsmusiker mithalten kann. Aber darum geht es ja auch nicht. Es geht darum, auf den Körper hören zu lernen und ihm das zu geben, was er gerade im Moment braucht. Und es geht darum, die inneren Konflikte und Gefühle, die einen gerade beschäftigen, mithilfe von Malen, Musizieren oder Gedichten möglichst authentisch nach außen wie durch ein Überdruck-Ventil abzuleiten und den Körper auf die Art zu befreien von innerem Druck.
Das ist das Ziel von Kunst und der einzige relevante Maßstab. Wenn Sie es geschafft haben, ein momentanes Gefühl authentisch mit Hilfe eines Gedichtes wiederzugeben und 1zu1 in Worte zu fassen, werden Sie noch in vielen Jahren Freude daran haben, egal, ob andere es als künstlerisch wertvoll oder nicht betrachten.


Energie

Für das Verständnis dieses Bereiches ist es natürlich notwendig zu akzeptieren, dass es so etwas wie innere Energie ( chinesisch Chi, indisch Prana, abendländisch Odem … ) gibt.
In diesen Bereich fallen alle Übungsformen, die die innere Energie kultivieren:
Also alle Arten von Yoga, Qi-Gong, aber auch Taichi-Chuan ( wenn auch begrenzt von der Wirksamkeit her ) und manche traditionelle Kampfkunst wie Ninjutsu, Aikido u.ä. ( man sieht, hier gibt es Überschneidungen ). Auch autogenes Training könnte man hier noch einordnen, obwohl es, was die Energie-Kultivierung anbelangt, eher nur rudimentäre Fähigkeiten vermittelt meines Wissens. Ebenso gut passt es aber auch in den Bereich „Geist“.


( weiteres wesentliches Bestandteil der Akademie wäre dann natürlich der Garten für die Selbstversorgung )

welche Kampfkunst?
Also ich persönlich dachte, jeder bringt seine eigenen Fähigkeiten ins Training mit ein und wir entwickeln tatsächlich sowas wie einen eigenen Stil. Ich hoffe natürlich, daß sich im Laufe der Zeit auch Leute mit Lehr-erfahrung in der Akademie einfinden. Meine favorisierte Kampfkunst ist übigens das Ninjutsu, weil es eine umfassende Kriegs-Kunst ist. Ich selbst habe viele Jahre Taichi gemacht, bin aber sehr enttäuscht, da es bei weitem nicht das in der Praxis hält, was es in der Theorie verspricht.

Was ich noch wichtig, spannend und hilfreich fände:
-wenn man sich regelmäßig ( jeden 2. Tag für 2h z.b. ) zu gemeinsamen Gesprächen trifft, in denen philosophische Themen/Probleme erörtert werden, am besten wird dazu immer auch ein Moderator benannt, der die Gesprächsführung übernimmt
- Streitgespräche mit wechselnden Standpunkten (10min diskutiere man pro, danach wird gewechselt und man diskutiert nun 10min contra )

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.07.2009 23:39.

Chalk2

39, Männlich

Beiträge: 28

Re: Gründung einer Kampfkunst-Akademie

von Chalk2 am 22.07.2009 20:22

Versicherungspflicht besteht grundsätzlich nicht, allerdings dürften die wenigsten Standard Krankenversicherungen Risikosportarten abdecken. Wenn man sich mal Trifft und dann ein bisschen Sparring macht oder ähnliches könnte man sich da wohl mit einem Versicherungsbetrug raus winden, „bin vom Fahrad gefallen“ o.Ä.. Wenns aber ein wenig größer wird, lebenslang Behindert oder sowas dann wir die Versicherung da schon genau nachforschen was da los war.

Ich versteh auch gar nicht wo da das Problem liegt, man muss Vereine nicht zwingend eintragen lassen und kostet nix. Allerdings kann man den ganzen Krempel der da drum herum anfällt viel einfacher Organisieren.

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